Ihr Laufberichterstatter aus Kolberg!

von Carsten Levenhagen (Kommentare: 0)

Carsten Levenhagen über seinen ersten Halbmarathon in Kolobrzeg (Kolberg)

Vor dem Start zum (Halb-)Marathon. Foto: Starterteam
Vor dem Start zum (Halb-)Marathon. Foto: Starterteam

Kołobrzeg, das ł wie W in Washington, wie wir in desaströser Unkenntnis lernen durften. Die einhellige Meinung: unsere Polnischkenntnisse bedürfen einer gehörigen Erweiterung!

Freitag war´s (nicht etwa der 13. sondern der 5. Mai 2017), der Mond schien helle, als ein Auto blitzeschnelle (zumindest deutlich schneller als die Kombination aus Deutscher und Polnischer Bahn), langsam um die Ecke nach Polen fuhr.

Eingeladen von Jens, insbesondere aber von brylla reisen (Vielen Dank, lieber Marek!), die diese waghalsige Unternehmung im Wesentlichen finanzierten, trafen sich die glorreichen Sieben (wenn sie derer auch 9 waren) Beate, Sandra, Victoria, Jens, Peter, Stephan, Thomas, Klaus und Carsten, um am KOŁOBRZEG MARATON 5 (zumindest Victoria, die restlichen Mohikaner begnügten sich mit dem genüsslichen KOŁOBRZEG 1/2 MARATON 2) teilzunehmen.

Gut, dass einige Eingeweihte die Rookies unter ihre Fittiche nahmen und die Aufnahme in die Bezugsgruppe gewährleisteten.

Während der eine oder andere (ganz besonders der Eine und der Andere) am Freitagabend nach Abholung der Teilnehmerunterlagen mit inkludierter Bierprobe etwas überschwänglich dem köstlichen Piwo Kolobrzeskie im Hotel Aquarius frönte, lernte sich die illustre Schar gemütlich kennen und stellte fest, dass sie ähnlich wie die bekannten Gallier in dem unbezwingbaren Dorf allerhöchstens fürchteten, dass ihnen der Himmel auf den Kopf fallen könnte (was hauptsächlich dem Wetterbericht geschuldet war), sie keineswegs jedoch Sorge vor der zu bewältigenden Strecke plagte.

Startfreigabe vom Wettergott


Der Wettergott am Samstag meinte es jedoch gut mit den Teilnehmern. Der Regen blieb aus und selbst die Sonne zerrte ausdauernd an den Wolken, um sich hin und wieder einmal an ihnen vorbei zu drängen.

Der Lauf ist schnell erzählt: Jeder einzelne der TeilnehmerInnen erzielte standesgemäß einen persönlichen Tagesrekord (Chapeau!). Unser Front Running Bastard Jens fand auf der Strecke nicht nur die Zeit, uns mit einem strahlenden Lächeln zu beglücken und ein paar Schnappschüsse von uns zu gestalten, er raste sogar behände unter die Top 20. Bravo.

Im Gegensatz zu Pheidippides konnten wir uns alle über unsere Zielankunft freuen und uns beim Zielbier herzlich in den Armen liegen.

Wie es sich gehört, gebührte den Damen der (jeweilige AK-) Sieg und der Empfang der güldenen Pokale (die doch eher verchromt mit den Damen um die Wette strahlten).

Den Männern blieb der Genuss, den Damen huldigen zu dürfen und die Schmach, es versäumt zu haben, als Helden jung zu sterben.

Frisch geduscht und auch gesalbt ging`s zum „Auslaufen“ an den herrlichen Strand der Ostsee, zum „Schaulaufen“ ins köstliche Restaurant Siedem Swiatów (danke Peterle!) und zum „Aussaufen“ wieder ins Aquarius.

Habt Dank liebe Mitstreiter für das schöne Wochenende!

Vielen Dank lieber Jens, dass Du uns so prächtig betreut und geleitet hast!

Und vielen Dank lieber Marek Brylla, dass Du uns gesponsert hast, hoffentlich können wir uns bei Gelegenheit auch mal persönlich bei Dir bedanken!

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