Greenpeace-Aktion in Kołobrzeg (Kolberg)

von Jens Hansel (Kommentare: 0)

Felsbrocken im Meer sollen unerlaubte Fangmethoden verhindern

Fischkutter in Kolobrzeg - Kolberg. Foto: Kolberg-Café
Fischkutter in Kołobrzeg (Kolberg)

Greenpeace ist in Kolobrzeg (Kolberg) aktiv geworden: Man protestiert dort mit im Meer versenkten Steinen gegen Überfischung. Das Ziel: Den Fischern das Fischen mit schädlichen Methoden schwerer machen. 

Insbesondere geht es den Aktivisten um umweltschädliche und für die Tierwelt nachhaltig negativ wirkende Fangmethoden. Zu solchen Methoden gehört der Einsatz der 'Grundschleppnetze' nahe der Küste, bei der große Netze mit Gewichten über den Meeresgrund gezogen werden. Mit im Meer versenkten großen Steinen, die vom Greenpeace-Boot 'Beluga' versenkt werden, soll diese Methode verhindert werden. Zwar ist das Anwenden der Grundschleppnetze in der Drei-Meilen-Zone in Polen ohnehin verboten, allerdings - so vermuten die Greenpeace-Aktivisten - werden die Grundschleppnetze doch genutzt. 

Übrigens hat die Stadt selbst noch vor kurzem Steine vor der Küste versenkt, allerdings zum Küstenschutz. Mehr zur Aktion bei Greenpeace... (http://www.greenpeace-magazin.de/tagesthemen/einzelansicht/artikel/2013/05/21/greenpeace-aktivisten-versenken-felsen-fuer-den-meeresschutz-vor-der-polnischen-kueste/)

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