Fair Friends spielen auch in Kolobrzeg (Kolberg)

von Jens Hansel (Kommentare: 0)

Ein verbindendes Sportprojekt mit fast 800 Teilnehmern: Fair Friends 2014

Fair Friends Logo. Quelle: Fair Friends

'Neighbours without frontiers', Nachbarn ohne Grenzen: Das ist der Untertitel des Jugend-Sport-Projekts 'Fair Friends', bei dem fast 800 Jugendliche aus Berlin, Kolobrzeg (Kolberg) und Szczcecin (Stettin) im Jahr 2014 teilnehmen. Fußball steht im Mittelpunkt, mindestens genau so wichtig ist aber die Begegnung.

Das beeindruckende Projekt läuft schon zum zweiten Mal, zuerst fand es 2012 statt - mit großem Erfolg. Es richtet sich an Schülerinnen und Schüler im Grundschulalter. Vereinfacht gesagt funktioniert es so: Nach einer Auslosung wie bei einer großen Weltmeisterschaft erfolgt auch eine Auslosung der Mannschaften im Projekt. So werden die einzelnen Mannschaften Statthalter der 'großen Mannschaften' und jede teilnehmende Fußballmannschaft repräsentiert ein WM-Teilnehmerland. Die Auswahl erfolgt etwas früher als bei der richtigen WM, aber ist natürlich wichtig für den weiteren Projektverlauf. Nicht nur, dass sich die jungen Fußballer sportlich vorbereiten, um auf dem Spielfeld alles geben zu können: Sie versetzen sich auch im Bereich Kultur und Marketing in die Rollen 'ihrer Mannschaften'. Auch werden rege Kontakte über die verschiedensten Medien - zum Beispiel über Internet-Angebote - zwischen den Mannschaften geknüpft.

Auf diese Weise kennen sich die jugendlichen Spieler, obwohl sie aus verschiedenen Orten in Polen und Deutschland stammen, auch schon vor der eigentlichen Austragung auf dem grünen Rasen ein wenig. 16 Grundschulklasse aus Berlin nehmen teil, außerdem 8 aus Szczecin (Stettin) und 8 aus Kolobrzeg (Kolberg). Die Identifikation wird durch gemeinsame Aktivitäten wie zum Beispiel einen Logo-Wettbewerb gesteigert. Insgesamt läuft das Projekt ein Jahr lang und nimmt Bezug auf die Fußballweltmeisterschaft 2014. Das Ende des Projekts ist im Juni 2014 - dann, wenn alle Spiele ausgetragen sind.

Wer also im Mai in Kolobrzeg (Kolberg) ist, wird sie vielleicht auf den Fußballplätzen sehen: Die jugendlichen Mannschaften im spielerischen Wettbewerb. Dann nämlich findet die fünftägige Begegnung statt, von der es auch eine in Szczecin (Stettin) gibt. Am Projektende fahren noch einmal alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Berlin.

Veranstaltet wird das Projekt von der  GSJ – Gesellschaft für Sport- und Jugendsozialarbeit gGmbH, aber auch von den  Städten Kolobrzeg und Szczecin. Die Schirmherrschaft haben die Bürgermeister von Kolobrzeg und Berlin-Pankow, Janusz Gromek und Matthias Köhne, übernommen. Fördermittel erhält das Projekt von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft, der DFB-Stiftung Egidius Braun und dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk. Der Verein 'Freunde Kolbergs e.V.' unterstützt gleichfalls. Wer ebenfalls unterstützen möchte, kann das online tun.

Weitere Informationen zu fair friends 2014 bietet das Projekt-Blog.

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