Erweiterung Radwegenetz

von Jens Hansel (Kommentare: 0)

Radweg an der Ostsee. R10.
Der Ostseeradweg R10 bei Kolobrzeg.

 

Radfahren ist nicht mehr nur Freizeitsport, sondern kommt auch immer mehr im Alltag an. Für beide Radelanlässe hat die Region Westpommern (Zachodniopomorskie), in der auch Kolberg (Kolobrzeg) liegt, einiges in den Ausbau der Radwege investiert.

Der ortsansässige Reiseveranstalter Travelnetto weist in einer Pressemeldung darauf hin, dass die polnische Woiwodschaft Westpommern ihr Angebot an touristischen Radwanderwegen ausweitet. Allein in diesem Jahr sollen rund 270 Kilometer lange Strecken hinzukommen. Geplant sind unter anderem Lückenschließungen auf einem rund 20 Kilometer langen Abschnitt des Ostseeradwegs R10 zwischen dem Seebad Mielno (Großmöllen) und Pleśna (Pleushagen). Nach Fertigstellung dieses Abschnitts steht Aktivtouristen künftig ein fast lückenloser Radweg entlang der Küste von der Ostseeinsel Wolin (Wollin) bis hinter Jarosławiec (Jershöft) im Osten der Woiwodschaft zur Verfügung. Insgesamt wird der Ostseeradweg im Bereich von Westpommern über eine Länge von etwa 240 Kilometer führen.

Ausbau eines Rundwegs und einer 420-Kilometer-Route

Weiter ausgebaut wird auch die rund 420 Kilometer lange Route durch das Gebiet der Pommerschen Seenplatte zwischen der deutschen Grenze und dem Ferienort Szczecinek (Neustettin). Startpunkt ist die ehemalige Eisenbahnbrücke über die Oder zwischen Siekierki (Zäckeritz) und Neurüdnitz in Brandenburg. Diese soll im Rahmen eines deutsch-polnischen Projekts ab diesem Jahr als Rad- und Wanderweg mit Aussichtsplattform umgebaut werden.

Zudem entsteht ein neuer Rundweg, der über alte Bahntrassen vom Seebad Kołobrzeg (Kolberg) über die Kreisstädte Białogard (Belgard) und Koszalin (Köslin) bis ins Seebad Mielno (Großmöllen) führt. Dort sind noch letzte Lückenschließungen sowie die Ausschilderung der Strecke erforderlich.

Zielgruppe Radfahrer

In Kolberg sind im Sommer die Radwege heute bereits gut ausgelastet, auch mit den Stadträdern. Nun werden mit den neuen Maßnahmen auch weitere Routen ins Inland attraktiv. Eine gute Entwicklung.

 

 

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