Die Dorschfänger

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Ob man vom Kabeljau oder Dorsch spricht: In Kolberg ist dieser Fisch wichtig

Fischerboot im Hafen von Kolobrzeg (Kolberg). Foto: Kolberg-Café
Eine Angelmöglichkeit in Kolobrzeg (Kolberg): Auf der hohen See

Dorsch angeln auf der Ostsee: Das ist ein Thema, zu dem uns immer wieder viele Anfragen erreichen. Einen schönen Beitrag hat Dominik Prantl in der Süddeutschen Zeitung dazu verfasst.

Prantl berichtet über seine Erlebnisse und auch Bedenken während eines Angelausflugs auf einem Kutter vor Kolobrzeg (Kolberg). Er schildert, wie es auf dem hohen Meer zugeht und dass das Dorschangeln keine Hexerei ist. Und natürlich weist er auf die Antwort auf eine häufige Frage hin: Ja, der Dorsch wird oft auch als Kabeljau bezeichnet. Nicht zuletzt ist ein Argument Prantls für eine Reise an die polnische Ostsee: Das geht ohne Flug, einfach mit der Bahn oder dem Bus oder dem PKW. Zum Artikel in der Süddeutschen Zeitung, der den wunderlichen Titel "Mit der Kraft der Fleischtomate" trägt...

Was gibt es sonst noch so zum Angeln dort zu wissen Ein paar Informationen:

Hochseeangeln

Zunächst einmal zum Hochseeangeln: Wer bei einem der etablierten Anbieter bucht (wir haben Informationen zum Angeln auf der Ostsee zusammengestellt), bekommt die Angelberechtigungen in der Regel gleich mit. Kurz nachfragen kann nicht schaden, aber die Anbieter erledigen das als Service für ihre Gäste. Diese Anbieter findet man vor allem am Hafen.

Wer das Angeln auf der Ostsee selbst organisieren möchte, braucht neben einem Boot und Angelrausrüstung vor allem folgende Dokumente zur Beantragung einer Erlaubnis:

  • Sport-Angelschein
  • Dokument zum Nachweis der Identität
  • Stempelsteuer

Geld kostet das Ganze auch, zurzeit gelten folgende Tarife: Zwischen 4 und 12 Euro in etwa.

Die Beantragung und die Entrichtung der Gebühren erfolgen bei der Meeresfischereiaufsicht - entsprechend dem Heimathafen des Fischereifahrzeugs - in der ul. Węgorzowa 6 in Kołobrzeg (Kolberg).

Binnenangeln

Wem die hohe See zum Angeln etwas zu weit draußen oder auch manchmal zu wild ist, der findet auch gute Fangmöglichkeiten im örtlichen Fluss, der Parseta (Persante) heißt. Zum Angeln benötigt man Angelkarten, die der Bezirk verkauft. Hier zahl man zwischen 15 und 55 Euro.

Für den Kauf muss der Angeltag angegeben werden. Man kann die Karten in den örtlichen Fischerei-Shops erhalten.

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