Radtour Storchenroute - Überblick

  • Storchenroute, auch als 'ku Słońcu' (zur Sonne) beschildert
  • Für eine Tagestour geeignet, Pausentipps gibt es bei uns
  • Man kann tatsächlich Störche sehen

Auf den Spuren der Störche: Nicht nur das Gebiet der Masuren in Polen ist berühmt für die vielen Storchennester und Störche, auch in Westpommern - rund um Kołobrzeg (Kolberg) - findet sich Meister Adebar ziemlich oft. Machen Sie sich auf die Suche, am besten per Rad: Bei dieser Tour ist die Wahrscheinlichkeit auf die Sichtung eines oder mehrerer der schönen Tiere sehr hoch. Übrigens: Die Storchenroute heißt auch 'Route zur Sonne' (ku Słońcu)- so ist sie auch beschildert!

Storchenroute zwischen Dzwrzyno und Kolobrzeg - Kolberg. Foto: Kolberg-Café
Beschilderung der Route 'zur Sonne'

Diese Tour hat zwar selbst in der Rundstrecken-Version 'nur' 40 Kilometer. Dennoch sollte man ruhig eine Tagestour dafür einplanen und die Entfernungen nicht unterschätzen: Es sind keine Rennstrecken. Zum einen gibt es schöne Plätze zum Rasten und Ausruhen, zum anderen sind viele Abschnitte nur langsam befahrbar.

Diese Tour beginnt direkt in Kołobrzeg (Kolberg) und endet in Glowaczewo. Von Kolberg bis Glowaczewo sind es auf dieser Route rund 28 Kilometer, mit Rückkehr nach Kołobrzeg summieren sich rund 40 Kilometer. Wenn man von Glowaczewo noch zurück an den Ausgangsort radelt, handelt es sich um eine schöne Rundtour. Die Strecke ist ausdrücklich nicht für Rennräder geeignet, da es manchmal ziemlich rustikal auf den Wegen zugeht. Wichtig bei der Beschilderung: Die gesamte Strecke ist sowohl als 'Storchenroute' als auch als 'Route zur Sonne' (ku Słońcu) beschildert.

Routenbeschreibung der Radtour

Übersichtstabelle über die Radroute Storchenroute mit Wegepunkten und Streckenabschnitten nach Kilometern, filterbar
Kilometer Streckenabschnitt
0 Am Rande von Kołobrzeg (Kolberg) geht es los: An der Kreuzung der ul. Jedności Narodowej- und der ul. Arciszewskiego-Straße. Am Küstenpark und am Denkmal am ehemaligen deutschen Friedhof (Deutsches Lapidarium) vorbei geht es in Richtung Westen, in Richtung Grzybowo.
8 Die Mitte von Grzybowo, einem 1882 gegründeten Vorort von Kołobrzeg (Kolberg), erreicht man nach 8 Kilometern. Von hier aus geht es weiter zu der großen Straße, die nach Dźwirzyno (Kolberger Deep) führt. An dieser Straße kommt eine Abbiegung nach rechts, in Richtung der Dünen. Durch den Wald, auf einem Waldweg, geht es weiter nach Westen.
12 Insgesamt vier Kilometer später erreicht man Dźwirzyno (Kolberger Deep). Das gemütliche Fischer- und Feriendorf bietet auch eine gute Gelegenheit für eine schöne Pause, bei Eis, Café, Fisch oder auch einfach nur einem kühlen Getränk.
17 Nachdem der kleine Ort Dźwirzyno wird durchquert ist, wird der Weg in Richtung Karcino eingeschlagen. Dieser Ort liegt etwas südlich. Die berühmten 27 Linden um die Kirche und eine Stieleiche sollte man sich ansehen.
22 Nach weiteren 5 Kilometern ist Sarbia, südöstlich gelegen, erreicht. Besichtigt werden sollte die gotische Pfarrkirche und die Wassermühle. Hinter der 1895 gebauten und erst 1980 außer Betrieb genommenen Wassermühle geht es weiter nach Drzonowo, einem kleinen Dorf. Obwohl es so klein ist, bietet es viel zu sehen: Ein altes Bauerngut, ein Park, eine Mühle, eine alte Kirche und eine alte Bahnstation aus dem 19. Jahrhundert. Der Blick auf das Dębosznica-Tal und den Fluss Dębosznica ist hübsch.
28 Nun geht es weiter nach Nowogardek. Auf diesem Wegstück besteht eine besonders hohe Chance, Störche zu sehen. Nach 6 Kilometern ist Głowaczewo erreicht, das Ziel der Tour. Ein alter Bahnhof ist zu sehen und ein Friedhof mit sehr alten Eichen.
28+Rückweg Wer zurück nach Kołobrzeg radeln möchte, fährt einfach über Nowy Borek und Stary Borek in Richtung Grzybowo. Von dort schließlich entlang der Küsten den hier schon bekannten kurzen Weg nach Kołobrzeg.

Fischfreunde sollten am Hafen von Dzwirzyno die kleinen Fischlokale besuchen: Hier gibt es in einfacher Atmosphäre frischen Fisch, der preiswert und gut ist.