Das Sportzentrum der Stadt beherbergt nicht nur ein Schwimmbad, ein Fitnesscenter, verschiedene Plätze und ein Hotel sowie ein Restaurant: Rundherum gibt es für den Sommer auch Außenplätze und für den Winter eine Eislaufbahn. Ergänzt wird die beeindruckende Anlage durch das große Sebastian-Karpiniuk-Stadion. Beste Trainingsbedingungen also.

Viele der Einrichtungen auf dem Sportzentrums-Gelände können kostenpflichtig genutzt werden. Zum Beispiel das Schwimmbad, die Eislaufbahn, die Plätze oder Saunen. Für die großen Veranstaltungsgelände wie das Stadion oder die Indoor-Arena gilt das nicht, dafür sind natürlich vorherige Absprachen erforderlich. Am Gelände, das sich gegenüber dem Krankenhaus befindet, gibt es zwar Parkplätze - aber oft nicht genug. Daher empfehlen wir, zu Fuß dorthin zu gehen.

Für viele Einwohner ein wichtiger Lebensinhalt: Der örtliche Sport- und Fußballclub Kotwica Kołobrzeg. Der Name ist Programm, denn Kotwica heißt Anker. Das ist einerseits eine Referenz an die Schiffe im städtischen Hafen, andererseits irgendwie auch der gesellschaftliche Aspekt, im Club verankert zu sein. Aber das ist schon Interpretation. Wie wichtig den Stadtbewohnern der Club ist, lässt sich allerorts feststellen. Auch zum Beispiel - weniger schön - an Graffities, beispielsweise auf Ortsschildern. Stadion und Sportzentrum sind das 'natürliche Zuhause' der Sportclub-Mitglieder, aber auch Touristen können diese Angebote nutzen.
Kotwica Kołobrzeg spielt beim Fußball in der dritten Liga. Das klingt erst einmal nicht revolutionär, tut aber dem Enthusiasmus der Fans keinen Abbruch - und auch nicht dem der Stadtväter. Auch die Handballsparte des Vereins macht immer wieder groß von sich reden. Und es werden auch in anderen Disziplinen häufiger landesweit anerkannte Veranstaltungen ausgetragen.
Spielpläne und eine Community bietet, auf Polnisch, die Internetpräsenz des Clubs: kotwica.kolobrzeg.pl
Wissenswert: Das große Stadion ist nach dem Kolobrzeger Politiker Sebastian Karpiniuk benannt. Dieser starb bei der Katastrophe von Smolensk im Jahr 2010, als ein Teil der führenden Politiker Polens bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam.










